Ratgeber · Massivholz verstehen
Woher unser Holz kommt30 Kilometer um Ansbach – direkt vom Waldbesitzer, bei uns eingeschnitten
Zwischen dem Baum und deinem Brett liegen bei uns keine Zwischenhändler. Wir kaufen das Holz beim Waldbesitzer und sägen es selbst auf. Deshalb können wir dir meist sagen, wo dein Brett gewachsen ist.
Unser Holz im Shop
Die meisten Schreinereien bestellen ihr Holz beim Händler. Der hat es vom Sägewerk, das Sägewerk vom Forstbetrieb, und wo der Baum stand, weiß am Ende niemand mehr. Wir machen das anders – nicht aus Prinzipienreiterei, sondern weil wir sehen wollen, was wir kaufen.
Das Wichtigste in Kürze
- 30 Kilometer um Ansbach – weiter fährt bei uns kein Stamm
- Eiche, Esche, Buche, Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie aus den Wäldern der Umgebung
- Direkt beim Waldbesitzer gekauft – kein Händler dazwischen
- Bei uns eingeschnitten – wir sägen die Stämme selbst auf
- Kein Tropenholz – einzige Ausnahme: Terrassenbau auf ausdrücklichen Wunsch
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Dreißig Kilometer – und keinen mehr
Unser Holz wächst im Umkreis von rund 30 Kilometern um Ansbach. Das ist keine grobe Richtung, sondern die Entfernung, in der wir die Wälder und ihre Besitzer kennen. Eiche, Esche, Buche, Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie – das ist es, was hier wächst, und das ist es, was wir verarbeiten.
Wir kaufen die Stämme direkt beim Waldbesitzer. Kein Händler, kein Katalog, keine Palette, die irgendwann auf dem Hof steht. Wir sehen den Stamm, bevor wir ihn nehmen – und wir wissen, aus welchem Bestand er kommt.
Danach wird er bei uns eingeschnitten. Wir entscheiden selbst, wie der Stamm aufgetrennt wird: wo die Bohlen liegen, wie dick sie werden, was Bretter und was Kanthölzer werden. Ein Händler entscheidet das nach dem Marktpreis. Wir entscheiden es danach, was wir bauen wollen.

Wir wissen meist, wo dein Brett gestanden hat
Das ist die Folge aus dem, was oben steht: Weil wir jeden Stamm selbst kaufen und selbst auftrennen, können wir bei den meisten Bohlen sagen, aus welchem Ort und von welchem Waldstück sie stammen.
Nicht bei jedem Brett auf den Meter genau – nach Jahren im Lager laufen Chargen auch mal zusammen. Aber in aller Regel wissen wir es. Frag einfach nach, wenn es dich interessiert.
Für manche ist das Beiwerk. Für andere ist es der Grund, hier zu kaufen: Ein Esstisch, bei dem man weiß, dass der Baum drei Dörfer weiter gestanden hat, ist ein anderes Möbel als eines aus dem Katalog.

Kein Tropenholz – mit einer Ausnahme
In unserer Werkstatt wird kein Tropenholz verarbeitet. Nicht für Möbel, nicht für Grabmale, nicht für Zuschnitte.
Die einzige Ausnahme ist der Terrassenbau, und auch dort nur, wenn ein Kunde es ausdrücklich wünscht.
Wir sagen es dazu, statt es zu verschweigen: Wer eine Terrasse aus tropischem Hartholz möchte, bekommt sie – und erfährt vorher, woher das Holz stammt. Wer lieber beim Holz von hier bleibt, dem zeigen wir, was Lärche, Douglasie und Eiche draußen leisten.
Was wir zukaufen
Aus eigenem Einschnitt kommen Eiche, Esche, Buche, Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie – das Massivholz, mit dem wir täglich arbeiten. Alles andere kaufen wir zu, und wir sagen das auch dazu.
Holzwerkstoffe gehören dazu: Sperrholz, Multiplex, Drei-Schicht-Platten, Dekorspan. Die entstehen in der Industrie, nicht im Wald hinter Ansbach. Ebenso Holzarten, die wir nicht selbst einschneiden – Linde zum Beispiel.
Das ist kein Makel, sondern Arbeitsteilung. Eine Blumenpresse aus 6 mm Buchen-Sperrholz wäre aus einer massiven Bohle weder besser noch bezahlbar. Uns ist nur wichtig, dass du weißt, was wovon gilt – die dreissig Kilometer auf dieser Seite meinen unser Massivholz, nicht jede Schraube und jede Platte.
Was das für die Qualität bedeutet
Der eigentliche Gewinn liegt nicht im kurzen Transportweg, sondern in dem, was er möglich macht:
- Wir suchen selbst aus. Nach Wuchs, nach Ast, nach Farbe – nicht nach dem, was der Händler gerade auf Lager hat.
- Wir bestimmen den Einschnitt. Eine Tischplatte braucht andere Bohlen als ein Grabbrett. Das entscheidet sich beim Aufsägen, nicht danach.
- Das Holz ist an unser Klima gewöhnt. Es ist hier gewachsen, hat hier die Winter erlebt und kommt hier zur Ruhe.
- Wir kennen die Geschichte jedes Stapels. Wann geschlagen, wann eingeschnitten, wie lange gelagert.
Aus diesem Holz sind unsere Zuschnitte, Möbel und Grabmale – jahrelang gelagert, bevor wir es anrühren.
Zum Holz-ZuschnittHäufige Fragen
Woher stammt euer Holz?
Aus den Wäldern im Umkreis von rund 30 Kilometern um Ansbach. Wir kaufen die Stämme direkt bei den Waldbesitzern und schneiden sie bei uns selbst ein. Verarbeitet werden Eiche, Esche, Buche, Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie.
Verarbeitet ihr Tropenholz?
Nein. Die einzige Ausnahme ist der Terrassenbau auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Für Möbel, Grabmale und Zuschnitte verwenden wir ausschließlich Holz von hier.
Ist bei euch alles aus eigenem Holz?
Nein. Aus eigenem Einschnitt kommen Eiche, Esche, Buche, Fichte, Kiefer, Lärche und Douglasie. Holzwerkstoffe wie Sperrholz, Multiplex oder Dekorspan kaufen wir zu, ebenso Holzarten, die wir nicht selbst schneiden – Linde zum Beispiel.
Kann ich erfahren, woher mein Brett kommt?
In aller Regel ja. Weil wir jeden Stamm selbst kaufen und aufsägen, können wir bei den meisten Bohlen den Ort und sogar das Waldstück nennen. Frag einfach nach.
Warum ist Holz von hier nicht automatisch günstiger?
Weil der Preis nicht am Transport hängt, sondern an Auswahl, Einschnitt und Trocknung. Gut gewachsene, jahrelang gelagerte Eiche kostet mehr als schnell getrocknete Importware – und hält dafür länger.
Zuletzt geprüft: August 2026
